Hallensportfest des B.V. Teutonia 1920 Dortmund

Blau-Gelb Leichtathleten in Dortmund am Start

Die Teilnahme am Hallensportfest des B.V. Teutonia 1920 Dortmund in der Helmut-Körnig-Halle gehört für die Dernauer Leichtathleten zum festen Bestandteil. So nahmen auch am Sonntag, 17.01.2016 neun Athletinnen von der Mittelahr an der Veranstaltung teil.

Bei den Jüngsten – weibliche Jugend W9 – waren Barbara Bitzen und Sarah Laukat sowie Anna Knieps W10 erstmals als Aktive bei einem Hallen-Meeting dabei. Alle drei konnten sich mit guten Leistungen im Weitsprung und im 50-m-Sprint im Teilnehmermittelfeld platzieren.

Mia Zerwas und Nadine Laukat, beide W11, trumpften im Weitsprung mit persönlichen Bestleistungen auf. Mia verbesserte ihre bisherige gesprungene Weite um 23 cm auf 3,42 m und Nadine um 9 cm auf 3,66 m.

Elisa Fahrenbruch W12 hatte zum erstmal im Weitsprung die Herausforderung den 20 cm breiten Absprungbalken zu treffen und nicht mehr die 80 cm breite Absprungzone. Nach einer Anlaufkorrektur, der erste Versuch war ungültig und einem Sicherheitssprung im zweiten Versuch gelang es Elisa im dritten den Absprungbalken perfekt zu treffen und deutlich über 3,3 m in der Sprunggrube zu landen. Der Kampfrichte gab jedoch zur Verwunderung der aller Umstehenden auch diesen Versuch ungültig. Er konnte zwar keinen Abdruck finden, der seine Feststellung hätte untermauert, hielt dennoch an seiner Entscheidung. Nicht jeder Kampfrichter mag Diskussionen, die dessen Leistung/Entscheidung infrage stellen. Schade, besonders für die Kinder!

Alice Aretz W13 nutzte das Leichtathletik-Meeting, um sich im Kugelstoßen weiter zu entwickeln, was ihr auch gelang. Alice startete höherklassig bei den W14-ern und kam am Ende mit einer Weite  von 7,24 m unter die besten acht. Ihre bisherige Bestleistung von 7,32 m verfehlte Alice um 8 cm.

Für ein Kopfschütteln sorgte auch hier der eingesetzte Kampfrichter, der bei den W16-ern – zu diesem Teilnehmerkreis gehörte Lydia Fahrenbruch W16 –, eine gestoßene Weite von über 20 m ansagte. Doch im Gegensatz zum Weitsprungkampfrichter überprüfte dieser nach einer kurzen Diskussion sein Messergebnis und korrigierte den abgelesenen Wert auf 9 m. Lydia wurde mit ihrer gestoßenen Weite von 8 m 3.

Die Kugel ist Sophia Gilles W19 mittlerweile besten vertraut. Das neue Gewicht jedoch noch nicht so richtig. Sophia, die in diesem Jahr zu den U20-ern gehört, das sind die 18 und 19-Jährigen, hat es nun mit 4kg schweren Kugel zu tun. Sophia machte ihre Sache dennoch sehr gut und stieß 7,66 m gleichzeitig Platz 3. Erste Erfahrungen mit der 4kg-Kugel sammelte Sophia in 2015 bei den Rheinland-Meisterschaften in Trier, wo sie auf 7,64 m. Also auch hier, wenn nur eine kleine, Verbesserung der eigenen Leistung.

Die Sprintleistungen aller neun Leichtathletinnen konnten sich sehen lassen, auch wenn sich keine, bis auf Sophia für einen Endlauf qualifizieren konnte.