2. Hallensportfest des Troisdorfer LG

Am 19. Februar ging es für vier Dernauer Leichtathletinnen in den Kölner Osten nach Troisdorf. Rund 250 Aktive kamen zum 2. Leichtathletik-Hallen-Meeting der Troisdorfer LG. Dabei gelang dem Veranstalter ein reibungsloser Ablauf, welcher für eine angenehme Wettkampfatmosphäre sorgte.

Sophia Gilles wird 3mal Zweite

Was Sophia Gilles (W18) im Hochsprung in Dortmund noch nicht gelang, schaffte sie diesmal gleich mit dem ersten Versuch. Die Hochsprunglatte blieb bei 1,40 m liegen und Sophia verbesserte ihre persönliche Bestleistung. Ein veränderter Anlauf und das Abrufen ihres Potenzials bei der technischen Umsetzung waren hierbei der Schlüssel zum Erfolg. Ebenfalls deutlich verbessert, der Start über die 60-m-Sprintstrecke, auch wenn sich das nicht in der Zeit so richtig widerspiegeln wollte. Im Weitsprung muss weiter an der Stabilität im Anlauf gearbeitet werden, um die vorgegebene Ziel in den kommenden Wettkämpfen zu erreichen.

Elisa Fahrenbruch stößt persönliche Bestweite

Die jüngste Blau-Gelbe Leichtathletin an diesem Wettkampftag überzeugte mit ansprechenden Leistungen im Sprint, Weitsprung und Kugelstoßen. Wobei Elisa in der letztgenannten Disziplin eine sehr ordentliche Stoßserie gelang, in welcher sie im 2. Versuch ihre persönliche Bestweite um 37 cm auf 5,63 m verbesserte, was am Ende den 4. Platz bedeutete. Im Weitsprung gewann Elisa mehr an Sicherheit im Anlauf und Absprung, auch wenn es für die 4 vorm Komma noch nicht ganz reichte. Hier kam Elisa auf Platz 9. Deutlich verbessert zeigte sich Elisa auch in der Reaktionszeit am Start über die 60 m.

Laura und Sophia Zavelberg debütieren mit Bravour

Ausgestatten mit einer ordentlichen Portion Nervosität, bei ihrer ersten außerschulischen Wettkampfteilnahme an einem Leichtathletik-Meeting, zeigten die erst seit Dezember 2016 den Dernauer Leichtathlen angehörenden Laura und Sophia eindrucksvoll ihr ganzes Potenzial. Eigentlich ging es dem Trainer in erster Linie um eine Standortbestimmung und das Sammeln von Erfahrung. Dass die Beiden aber so überzeugen würden, damit konnte keiner rechnen.

Bereits der erste Versuch im Weitsprung von Sophia war vielversprechend, 4,17 m. Dass das kein Zufall war zeigten die weiteren Sprünge. Platz 10 des großen Teilnehmerfeldes in ihrer Alterklasse (AK) W14. Gleiches galt für die 60 m, wo Sophia quasi mit „Null“ Vorbereitung antrat und sowohl am Start als auch läuferisch auf der Kurzdistanz absolut überzeugte. Was sie selbst nicht zu glauben schien, gelang der 13-Jährigen im Hochsprung. Mit der Schersprungtechnik überquerte Sophia die Hochsprunglatte bei 1,25 m und wurde 8. Mit der erzielten Zeit, Weite und Höhe hätte sich Sophia in der AK W16, in der Laura antrat, auf Platz 3, 4 und 5 positioniert.

Das Überspringen der Hochsprunglatte mit dem Rücken erfordert viel Mut. Den bewies Laura und sprang in der Flop-Technik über 1,30 m, mit welcher sie 4. wurde. Im Weitsprung brachte es Laura im zweiten Versuch auf 4,25 m, der sie auf 3. Platz brachte. Dabei gab es wie bei Sophia eigentlich keine Vorbereitung auf diese Disziplin. Über die 60 m muss sich Laura an dem einen oder anderen Sprintstar orientiert haben. Mäßiger Start, aber läuferisch starke Leistung, mit der Laura die gesamte Konkurrenz hinter sich ließ. Ganz oben auf dem Treppchen in 8,9 sec.